Artgenossen & Haltung

Unsere hauswellensichtiche stammen von den wilden grünen Sittichen des australischen Kontinents ab. Ihr Aussehen hat sich zwar verändert, jedoch nicht Ihr Sozialverhalten. Sie sind immer noch Schwarmvögel. In Ihren Genen stehen geschrieben, dass sie den Artgenossen brauchen. Wellensittiche, die als Einzelhandel gehalten werden, interessieren sich weniger für die Umwelt und werden apathisch. Sie leiden häufig unter Langeweile, denn auch der Mensch wird sich nicht Tag und Nacht mit seinem Wellensittich beschäftigen. Der Vogel hat keinen Ansprechpartner, mit dem er sich seiner arteigenen Sprache unterhalten kann. Manche Tiere entwickeln Verhaltungsstörung. Doch die meisten Vögel vegetieren dahin un liegen eines Tages tot im Käfig.

Pärchenhaltung
In der Regel verstehen sich die Parner gut, und ein Parchen mit den typischen Verhaltungsweisen zu beobachten macht Spass. Der Nachwuchs ist kein Problem, solange sie keine Bruthöle haben.

Weibchenhaltung
Davon rate ich ab, weil Weibchen sich oft nicht verstehen un untereinander aggressiv sind

Männchenhaltung
Die Männchen verstehen sich meist ganz gut und es kommt selten zu Streitigkeiten. Aber leider fehlt ihnen das schöne Geschlecht, mit dem sie kommunizieren können. Männchen sind nun mal Männchen. Nicht selten passiert es, das diese Tiere homosexuell werden.

Wenn Sie  Ihre Vögel z. B. im Zoofachgeschäft, beim Züchter oder im Tierheim auswählen, achten Sie darauf, ob sich bereits Paare zusammengefunden haben. Trennen Sie die Vögel dann nicht, sondern nehmen Sie gleich beide mit nach Hause.