Die Mauser

Viele  Vogelhalter erschrecken, wenn ihr Vogel plötzlich Federn verliert. Kein Grund zur Beunruhigung. Das ist ein natürlicher Vorgang, bei dem alte Federn durch neue ersetzt werden. Dieser Federwechsel nennt man Mauser. Die Mauser ist also keine Krankheit. In dieser Phase sind die Sittiche jedoch anfälliger gegen Krankheiten. In jedem Fall sollten die Sittiche während der Mauser vor Temperaturschwankungen, Zugluft und Stress besonders geschützt werden.

Anders als Wildvögeln ist die Mauser bei Wellensittichen nich an Jahreszeiten gebunden, auch mehrmaliger Federwechsel im Jahr kommt vor, aber dennoch haben gesunde Sittiche damit keine Probleme. Sie putzen sich nur häufiger. Erleichtern kann man ihnen die Prozzedur mit Mauserhilfe, einem kalzium- und phosphatreichen Präparat aus Zoofachhandel. Achten Sie auf Zustand des Gefieders. Denn es wird erst dann besonders schön un glänzent, wenn mann den Sittichen die Möglichkeit gibt, im Regen ihre Flügel zu spreizen und sich aufzuplustern. Der Regen dringt dann bis auf die Haut und bereit sie von Staubeilchen.

Gönnen Sie auch Ihren Wohnungsvögeln ruhig einmals das Vergnügen in den wärmeren Jahreszeiten. Stellen Sie den Käfig samt Vogel ( ohne Futter und Sand ) für mindestens 15 Minuten in den sanften Regen. Keine Angst, ihre Piepmätze werden sich nicht erkälten, senn sie hinterher in einen zugfreien Raum kommen. Übrigens ist eine Dusche aus der Blumenspritze nich das Gleiche wie natürlicher Regen.